Knorpelschaden

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Knorpelschaden

Knorpelschaden

Unter einem Gelenk versteht man die bewegliche Verbindung von zwei oder mehreren Knochen. Die Gelenkfläche wird dabei von ein einem glatten Gelenksknorpel (artikulärer Knorpel) überzogen. Gemeinsam mit der Gelenksschmiere (Gelenksflüssigkeit oder Synovia) ermöglicht der Gelenksknorpel eine nahezu reibungslose Bewegung des Gelenkes. Der Gelenksknorpel ist sehr druckelastisch und verteilt wie ein Stoßdämpfer den Druck gleichmäßig im Gelenk. Im Gegensatz zum Knochen besitzt der Gelenksknorpel weder eine Blut- noch eine Nervenversorgung. Schmerzen entstehen aus diesem Grund nicht vom Knorpel selbst, sondern vom darunterliegenden Knochen und der Gelenkskapsel.

Knorpelschäden, lateinisch Chondropathia oder Chondropathie genannt, können akut in Rahmen eines Unfalls auftreten oder chronisch durch Überbelastung entstehen. Bei einer Gelenkabnützung, die das gesamte Gelenk betrifft, spricht man von Arthrose.