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Wirbelsäule

Kyphoplastie – Stabilität für die Wirbelsäule

Minimalinvasive Stabilisierung osteoporotisch bedingter Wirbelkörperbrüche – mit dem Ziel, Schmerzen rasch zu lindern und Ihre Beweglichkeit zu erhalten.

MinimalinvasivUnter RöntgenkontrolleBei osteoporotischen Frakturen
Überblick

Kyphoplastie bei Wirbelkörperbruch

Bei Osteoporose verliert der Knochen an Dichte und Festigkeit. Bereits alltägliche Belastungen können dann zu einem Einbruch eines Wirbelkörpers führen – einer sogenannten Sinterungsfraktur. Die Folgen sind häufig starke Rückenschmerzen, eine eingeschränkte Mobilität und auf Dauer eine Veränderung der Körperhaltung.

Die Kyphoplastie ist ein bewährtes, minimalinvasives Verfahren, mit dem der gebrochene Wirbelkörper aufgerichtet und von innen stabilisiert wird. Ziel ist eine rasche Schmerzlinderung und eine frühe Rückkehr in den Alltag.

Indikationen

Wann ist eine Kyphoplastie sinnvoll?

Schmerzhafte Wirbelkörperfraktur infolge von Osteoporose
Anhaltende Beschwerden trotz konservativer Behandlung
Drohende weitere Höhenminderung des Wirbelkörpers
Deutliche Einschränkung der Mobilität durch Schmerzen
Ablauf

Schritt für Schritt

01

Diagnostik und Aufklärung

Klinische Untersuchung und Bildgebung – insbesondere die MRT – zeigen, ob und wie frisch ein Bruch ist. Anschließend besprechen wir mit Ihnen ausführlich Nutzen und Risiken.

02

Minimalinvasiver Zugang

Über kleine Hautschnitte werden unter Röntgenkontrolle feine Hohlnadeln präzise in den betroffenen Wirbelkörper eingeführt.

03

Aufrichtung

Ein kleiner Ballon wird eingebracht und behutsam entfaltet. So wird der Wirbelkörper aufgerichtet und ein Hohlraum geschaffen.

04

Stabilisierung

Der Hohlraum wird mit Knochenzement aufgefüllt, der rasch aushärtet und den Wirbelkörper von innen stabilisiert.

Ihre Vorteile

Was Sie erwarten dürfen

Kleine Schnitte

Gewebeschonender Zugang ohne große Operationswunde.

Schnelle Schmerzlinderung

Viele Patienten verspüren bereits kurz nach dem Eingriff eine deutliche Entlastung.

Frühe Mobilisation

Aufstehen und Gehen sind in der Regel bald wieder möglich.

Wichtig zu wissen

Die Kyphoplastie behandelt den Bruch – nicht die Osteoporose selbst. Eine begleitende Diagnostik, etwa durch Knochendichtemessung (Osteodensitometrie), sowie eine gezielte Osteoporose-Therapie sind daher wesentlicher Bestandteil der Behandlung.

FAQ

Häufige Fragen

Ist jeder Wirbelkörperbruch für eine Kyphoplastie geeignet?+

Nein. Entscheidend sind unter anderem das Alter und die Form des Bruchs sowie Ihr allgemeiner Gesundheitszustand. Ob das Verfahren für Sie infrage kommt, klären wir nach sorgfältiger Diagnostik individuell.

Wie lange dauert der Eingriff?+

Der Eingriff selbst ist vergleichsweise kurz. Die genaue Dauer hängt vor allem von der Anzahl der betroffenen Wirbelkörper ab.

Wann bin ich wieder belastbar?+

Viele Patienten können bereits kurz nach dem Eingriff wieder aufstehen. Wie schnell Sie wieder voll belastbar sind, besprechen wir individuell mit Ihnen.

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